Genossenschaft |
21.04.2016

So verläuft der Kabelnetzausbau

Zukunftsorientiert & modern

Der Kabelnetzausbau in unserem Wohnbestand hat bei unseren Nutzern einige Fragen aufgeworfen - diese wollen wir hier gern ausführlich beantworten. In einer offenen Ausschreibung haben wir im letzten Jahr in mehreren Schritten unter unterschiedlichsten Anbietern den für unsere Nutzer bestmöglichen Preis herausgefiltert und sind danach in detaillierte Vetragsverhandlungen übergegangen. Die gesamte Ausschreibung wurde durch ein externes Ingenieurbüro geführt und ein Vertreter hat in der Arbeitsgruppe mitgewirkt.

Ihre Fragen & unsere Antworten

Die Bereitstellung des direkten Glasfaser-Anschlusses in der Wohnung ermöglicht allen Nutzern zukünftig die dafür bereitgestellten Angebote/Tarife auch in Anspruch nehmen zu können. So wird das Leitungsnetz bereits jetzt an zukünftige Kundenansprüche und technische Anforderungen unkompliziert angepasst.

Das einheitliche Koaxial-Standardkabel im Bestand unserer Genossenschaft steht für die gesamte vertragliche Nutzungsdauer des Kabelnetzes und darüber hinaus zur Verfügung. Die Glasfasertechnik kann perspektivisch alle Funktionen des Koaxialkabels übernehmen und darüber hinaus eine höhere Bandbreite für alle Wohnungen zeitgleich bereitstellen. Ein Bsp.: alle Nutzer sehen über das Internet Filme in HD-Qualität zeitgleich. Wenn diese Technik überall Einzug gehalten hat, wird das Koaxialkabel für andere Datenübertragungen genutzt. Allerdings wird das Koaxialkabel bis zu dem Zeitpunkt, ab dem Glasfasertechnik genutzt werden kann, benötigt und gewährleistet bis dahin den Rundfunk- und Fernsehempfang.

Bei einer sofortigen Verlegung der Glasfaser kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese bei einer späteren Nutzung noch verwendbar ist. Die Faser würde nicht gleich angeschlossen werden, sondern im Steigungskanal verbleiben.

Durch die Beendigung des Gestattungsvertrages und die notwendige öffentliche Neu-Ausschreibung des Kabelnetzanbieters wurde es möglich, das Kabelnetz komplett zu erneuern.
Die Kabel werden verlegt, um das Kabelnetz in unseren Liegenschaften auf einen einheitlichen aktuellen Standard zu bringen. Zurzeit gibt es einen Mischbestand von Kabeln unterschiedlichster Qualitäten, je nach dem Alter der letzten Verlegung. Die Integration eines Leerröhrchens zur späteren Aufnahme eines Glasfaserkabels wird effizienterweise zeitgleich durchgeführt. So ist es auch möglich späteren technischen Anforderungen im gesamten Bestand ohne größeren Aufwand gerecht zu werden.

Um den Aufwand in Ihrer Wohnung so gering wie möglich zu halten, haben wir uns gegen eine Verlegung unter Putz entschieden. Dadurch ersparen wir Ihnen aufwendige Stemm- und Spachtelarbeiten, die mit Lärm und Schmutz verbunden sind.

Bitte ermöglichen Sie uns den freien Zugang zum alten Kabelkanal der ersten Multimediadose bzw. die Dose selbst, wie auch der Bereich in dem der neue vertikale Steigungskanal angebracht wird. Der genaue Verlegeplan für die Wohnungen richtet sich nach dem jeweiligen Bautyp des Hauses und wird durch die ausführende Baufirma für jedes Gebäude einzeln festgelegt.

In speziellen Fällen organisieren wir für unsere Nutzer eine Fachfirma die schwere Möbel (z.B. Schrankwand) versetzt. Ihre Ansprechpartnerin, unsere Technikerin Petra Feigl aus der Abteilung Hausbewirtschaftung, hilft Ihnen unter (0345) 53 00 - 121 gern weiter.

Die Situation ist die gleiche wie bei einer Zählerablesung oder Rauchmelder-Überprüfung. Wir erstatten Ihnen den Arbeitslohnausfall nicht.

Auf den Aushängen vor Ort in Ihrem Hausflur können Sie den Termin rechtzeitig nachlesen. Geplant ist ein Hauseingang pro Tag fertigzustellen. So wollen wir ermöglichen, dass Sie Ihre privaten Termine besser planen können.

Wir freuen uns, wenn Sie eine vertrauenswürdige Person in Ihrem Umfeld haben, die den Zutritt gewährt und die Arbeiten zum geplanten Termin stattfinden können. Sollte sich jedoch keine Person finden, können Sie mit der bauausführenden Firma ein separaten Termin abstimmen. Damit alle anderen betroffenen Nutzer in Ihrer direkten Nachbarschaft informiert werden können, bitten wir Sie dies rechtzeitig zu tun.

Die Information zu der Verlegung der Kabel und Dosen erfolgt direkt durch Telecolumbus. Aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen, wird die Verlegung objektspezifisch durchgeführt. Deshalb erfolgt diese Information erst nach der Begehung mit einem Vorlauf von etwa 3 Wochen.

Kosten, Zentralinkasso & Co.

Für die Montage des neuen Kabels und der ersten Multimediadose entstehen Ihnen keine Kosten. Dies gilt ebenso für den Rückbau des alten Kabels.

Wir erheben keine monatliche Modernisierungsumlage, die Investitionskosten entstehen ausschließlich bei Telecolumbus.

Weiterhin ist die Versicherung der ausführenden Firma für die Regulierung der von ihr verursachten Schäden verantwortlich, also auch an Ihrem Eigentum.

Es handelt sich hierbei um eine grundlegende unternehmerische Entscheidung unserer Genossenschaft, um die Kosten für alle unsere Nutzer zu senken. Wir haben für sie eine Kostenersparnis für den Empfang von Rundfunk und Fernsehen von 10,09 €/Monat erzielt, da sich die derzeitigen Kosten für die Grundversorgung von 14,49 € auf 4,40 € reduzieren.

Es entstehen für die Durchführung des Zentralinkassos innerhalb unserer Genossenschaft für unsere Nutzer keine Mehrkosten. Die Abrechnung der monatlichen Gebühr erfolgt über die Betriebskostenumlage.

Kündigungen können nur zwischen den Vertragsparteien, also Ihnen als Anschlussinhaber (Nutzer) oder Telecolumbus selbst erfolgen. Wir können und werden die Verträge zwischen unseren Nutzern und Telecolumbus nicht kündigen.

Voraussichtlich werden alle Nutzer von Telecolumbus im Oktober 2016 über den Wechsel zur Grundversorgung schriftlich informiert. Telecolumbus wird den alten Fernsehversorgungsvertrag mit dem Nutzer kündigen und auf die zukünftige Versorgung über die neue Grundversorgung hinweisen. Bei optional gebuchtem HD-Paket wird dies durch Telecolumbus ab Januar 2017 separat mit 4,99 € berechnet. Der Nutzer muss hierfür nichts tun. Er bekommt jedoch die Möglichkeit bei einem Widerspruch, das HD-Paket zu kündigen. Andere Zusatzpakete wie Telefonie sowie die 2er und 3er Pakete werden davon nicht berührt und laufen weiter.

Die Preise sind vertraglich für 10 Jahre festgeschrieben. Es ergibt sich tatsächlich eine monatliche Einsparung von 10,09 € für die Nutzer unserer Genossenschaft. Sie bezahlen 4,40 € für die gesamte Laufzeit des Vertrages und genießen somit eine Preisgarantie. Variabel sind jedoch die jeweils geltende Mehrwertsteuer und eine möglicherweise zukünftig anfallende Ausstrahlungsgebühr für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Auf diese Kosten haben weder wir als Genossenschaft noch der Kabelnetzbetreiber Telecolumbus Einfluss und treffen gegebenenfalls alle Fernsehnutzer.

Die Sender EinsPlus, EinsFestival und tagesschau 24 gibt es zur Zeit nicht in HD. Dies ist lt. Telecolumbus Halle vertragstechnisch bundesweit nicht möglich. Eine Ausstrahlung der Sender erfolgt in SD (=Standard Qualität). Wir haben keinen Einfluss auf die bundesweit angebotene Senderliste. Eine Grundversorgungspflicht mit öffentlich-rechtlichen Programmen bezieht sich lediglich auf die Empfangbarkeit als solche, nicht auf die HD-Qualität.

Der Empfang von privaten HD-Sendern ist bisher und auch zukünftig mit optionalen Kosten verbunden, genauer mit dem optionalen HD-Paket für bisher 4,99 €. Die neue Grundversorgung entspricht dem aktuellen Kabel-TV Paket von Telecolumbus und enthält generell keine privaten HD Sender.

Unsere Nutzer berichten

Ilona und Edgar Weißpfennig, aus der Mannheimer Straße zählten zu den ersten Nutzern, die die Baumaßnahmen erlebten. Am 26. Januar 2016 wurden in ihrer Genossenschaftswohnung die Kabel im Wohnzimmer neu verlegt. Um unseren Nutzern die Bedenken vor dieser Maßnahme zu nehmen, erklärten sich die Eheleute bereit, uns ein Interview zu geben und über ihre Erfahrungen zu berichten:

3 Wochen vor Beginn der Arbeiten informierte die Tele Columbus GmbH detailliert über die Ausführung dieser mittels Hausaushang und per Posteinwurf. Empfanden Sie diese Zeit ausreichend?

"Drei Wochen waren für uns ausreichend. Wir konnten den Termin gut einrichten. Positiv wirkt sich für uns natürlich aus, dass wir Rentner sind."

War für Sie die Beschreibung der Baumaßnahmen detailliert genug?

"Im Schreiben wurde erläutert, dass das Antennenkabel senkrecht von Wohnung zu Wohnung neu verlegt wird. Das haben wir natürlich verstanden, zumal bei unserer Tochter die gleichen Verlegungsarbeiten stattgefunden haben."

Ehepaar Weißpfennig berichten über ihre Erfahrungen

Wann war die erste Begehung?

"Am Tag der Durchführung der Baumaßnahme war auch die erste Begutachtung unserer Wohnung. Diese dauerte auch nicht lang, man war sich schnell einig."

Am 26. Januar 2016 wurden dann die Kabel in Ihrer Wohnung neu verlegt. Wie lange haben die Arbeiten gedauert und waren Sie mit der Ausführung zufrieden?

"Gegen 8.00 Uhr fand die Begutachtung statt, gefolgt von Beratschlagungen der Handwerker, wo die Verlegung erfolgen soll. Gegen 9.30 Uhr begannen die Handwerker mit den Bohrungen in die Decke und in den Fußboden unseres Wohnzimmers. Ein nächstes Team hat dann die Kabel verlegt und den Kanal angebracht. Gegen Mittag waren die Arbeiten beendet. Mit der Ausführung der Arbeiten sind wir zufrieden, die Handwerker haben gute Arbeit geleistet."

Hat es für Sie Belästigungen durch Bauschmutz und Lärm gegeben?

"Auch wenn es sich um eine Bohrung in Beton handelt, die freilich mit Lärm in diesem Moment verbunden ist, war es auszuhalten. Die eigentliche Bohrung dauerte nicht lang. Baustaub haben die Handwerker während der Bohrung mit einem Sauger selbst entfernt und wir haben lediglich noch einmal „feingesaugt“."

Vielen Dank für das Interview!

 

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