Genossenschaft |
19.09.2018

Handeln und Mitgestalten

Aber was bedeutet das?

Um dieser Frage nachzugehen, trafen sich die neu- bzw. wiedergewählten Vertreter und Ersatzvertreter zum ersten Mal nach ihrer Wahl am 13. September 2018 zu einem besonderen Seminar im Dorint Hotel. Immerhin sind zwei Drittel von ihnen neu im Amt.
Damit unsere VertreterInnen gut vorbereitet ihr Ehrenamt aufnehmen können und ihnen das Handeln und Mitgestalten auch gut gelingt, vermittelte unsere Referentin und Prokuristin der Genossenschaft, Susanne Arndt viel Wissenswertes.

Susanne Arndt schaffte es, trockene Themen praxisnah zu erläutern © FZWG
Susanne Arndt schaffte es, trockene Themen praxisnah zu erläutern © FZWG
Unser Einführungsseminar fand am 13.09.2018 im Dorint Hotel Charlottenhof statt © FZWG
Unser Einführungsseminar fand am 13.09.2018 im Dorint Hotel Charlottenhof statt © FZWG
Frank Sydow gab auch eine kleine Vorausschau für November © FZWG
Frank Sydow gab auch eine kleine Vorausschau für November © FZWG

10 Themen, die für unsere Vertreter wichtig sind:

 =  innere Verfassung und rechtsgeschäftliche Grundlage der Genossenschaft

  • Grundsatz der Gleichbehandlung
  • Grundsatz der genossenschaftlichen Treuepflicht
  • Grundsatz der genossenschaftlichen Duldungspflicht

= Leitung + Geschäftsführung + Vertretung der Genossenschaft

= Überwachung + Förderung des Vorstands

= Zentrales Willensbildungs- und Entscheidungsorgan
(Ist kein übergeordnetes Organ der Genossenschaft!)

  • beginnt mit der Annahme der Wahl, aber nicht vor Ende der Amtszeit der bisherigen Vertreter;
  • ist ein freies und höchstpersönliches Amt;
  • begründet keine Weisungsgebundenheit, sowohl gegenüber den Mitgliedern, als auch gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat;
  • soll zum Gesamtwohl der Genossenschaft ausgeübt werden;
  • berechtigt nicht zur Abgabe von Erklärungen im Namen der Genossenschaft

RECHTE

  • Vertreter üben ihre Rechte und Befugnisse nur in der Vertreterversammlung aus
  • Teilnahme- und Stimmrecht,
  • persönliche Teilnahme an der Vertreterversammlung,
  • Stimmrecht nach eigenem pflichtgemäßen Ermessen, unter Beachtung der Treuepflicht,
  • jeder Vertreter hat nur eine Stimme,
  • Rederecht zu Themen der Tagesordnung: Beschränkung der Redezeit durch den Versammlungsleiter ist möglich,
  • Antragsrecht zu Themen, die zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung stehen oder zum Ablauf der Versammlung,
  • Auskunftsrecht zu Themen der Tagesordnung, wenn die Auskunft wichtig für die Entscheidungsbildung ist

PFLICHTEN

  • Mitwirkungspflicht in der Vertreterversammlung durch persönliche Teilnahme,
  • Informationspflicht zu Entscheidungen und Beschlussvorlagen,
  • Beachtung der Rechte und Kompetenzen von Vorstand und Aufsichtsrat,
  • Übernahme bestimmter Aufgaben, z. B. Berichterstattung oder Teilnahme in einem Ausschuss
  • wird durch Gesetz und Satzung bestimmt
  • überwiegend zwingende und nicht delegierbare Zuständigkeiten
  • Zuständigkeitskatalog in § 35 der Satzung der FZWG
  • ungeschriebene Zuständigkeit bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung

SATZUNG

Einberufung durch

  • Vorsitzenden des Aufsichtsrates oder Vorstand
  • ein Zehntel der Mitglieder
  • den dritten Teil der Vertreter
  • den Prüfungsverband

Fristgemäß lt. Satzung § 33 Abs. 2, 7

  • Absenden der Einladung = 3 Wochen vorher
  • Ankündigung der Tagesordnung = 1 Woche vorher

Auf Grundlage der Geschäftsordnung besteht ein MITGLIEDERBEIRAT aus:

  • mindestens 3 und maximal 9 Vertretern oder Ersatzvertretern,
  • er arbeitet ehrenamtlich und berät und unterstützt unsere Genossenschaft auf einem bestimmten Sachgebiet,
  • übermittelt Anliegen und Bedürfnisse der Mitglieder,
  • erarbeitet mit uns Ideen für die Verbesserung und Erweiterung genossenschaftlicher Leistungen,
  • organisiert auch eigene Angebote für alle Mitglieder.

Mit diesem Wissen können sich nun unsere Mitgliedervertreter mit Herzblut für die Mitglieder und ihre Genossenschaft ins Zeug legen. Wir wünschen auf alle Fälle gutes Gelingen!

Wir hatten umfangreiches Arbeitsmaterial für dieses Seminar vorbereitet © FZWG
Wir hatten umfangreiches Arbeitsmaterial für dieses Seminar vorbereitet © FZWG
Auch Siegfried Stavenhagen danke Frau Arndt für dieses gelungene Einführungsseminar © FZWG
Auch Siegfried Stavenhagen danke Frau Arndt für dieses gelungene Einführungsseminar © FZWG
Gemeinsam ließen wir den Abend beim Abendessen ausklingen © FZWG
Gemeinsam ließen wir den Abend beim Abendessen ausklingen © FZWG

Nur Gemeinsam sind wir stark!

Deshalb trafen sich alle Teilnehmer im Anschluss im Restaurant Charlott zum gemeinsamen Abendessen. Alle neu- und wiedergewählten Vertreter und Ersatzvertreter kamen so untereinander, aber auch mit Vorstand, Aufsichtsrat und unserem Leitungsteam ins Gespräch.

Diese besondere Vertreterveranstaltung - eine Anerkennung für ihre Bereitschaft dieses Amt auszuüben.

Zum letzten Seminar in diesem Jahr laden wir unsere Vertreter/Ersatzvertreter herzlich ein:

Termin: Donnerstag, 29. November 2018, Beginn 17.00 Uhr
Thema: Planfortschreibung und Schwerpunkte in der Investitionsplanung & aktuelle Bauvorhaben 2019
 

Große Steinstraße 8 | 06108 Halle (Saale)


Service-Telefon:
(0345) 53 00 - 181


Unsere Öffnungszeiten:

Aus aktuellem Anlass nur nach Terminvereinbarung möglich!


Mögliche Zahlarten:

Wir bieten Ihnen folgende Möglichkeiten zum Bezahlen Ihrer Nutzungsgebühren und/oder Genossenschaftsanteile: gern schließen wir ein SEPA-Lastschriftmandat ab oder Sie zahlen bequem mit Ihrer EC-Karte direkt in unserem Wohn- und Spargeschäft.


Anfahrt:

Tram Alle Linien Richtung Markt
Ausstieg Marktplatz/Joliot-Curie-Platz

Parkmöglichkeiten:

Vor dem Eingang unseres Wohn- und Spargeschäftes befindet sich ein Behinderten-Parkplatz. Weiterhin können Sie anliegende Parkhäuser (z. B. am Hansering oder am Opernhaus) nutzen.

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