Genossenschaft |
12.03.2020 14:30 Uhr

Infos zu Covid-19

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

[Stand: 26.03.2020] 

Das öffentliche Leben in der Stadt Halle (Saale) wurde aufgrund des Corona-Virus (Covid-19) komplett eingefroren. So stellen nach aktuellem Stand alle Schulen, Kitas und Schulhorte der Stadt ihren Betrieb vorläufig bis zum 19.04.2020 ein. Die Kontaktsperre endet voraussichtlich am 05.04.2020. Desweiteren sind nur noch Geschäfte geöffnet, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten. Eine detaillierte Auflistung, diverse Kontaktmöglichkeiten, unsere Öffnungszeiten und Wissenswertes aus der Saalestadt haben wir hier für Sie zusammengetragen. 

Alles Infos auf einen Blick © FZWG
Alles Infos auf einen Blick © FZWG
Unser FROHE ZUKUNFT Wohn- und Spargeschäft © FZWG
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Meine FZWG - das Serviceportal Ihrer Genossenschaft © FZWG
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Öffnungszeiten & Terminvereinbarung


Durch die Regelung der Stadt Halle (Saale) als auch des Bundeslandes Sachsen-Anhalt alle Kindergärten, Schulen und Horte zu schließen - ermöglichen wir Besucher*innen Zutritt zum Wohn- und Spargeschäft, Große Steinstraße 8 nur noch mit Termin! Vereinbaren Sie diesen bitte per Service-Telefon: (0345) 53 00 - 181, E-Mail an kundenservice@frohe-zukunft.de oder über unser Meine FZWG Serviceportal

In unserer Geschäftsstelle sind keine Besuche ohne vorherige Terminabsprache möglich!

So geben wir allen Eltern die in unserer Genossenschaft arbeiten, die Möglichkeit ihre Kinder problemlos betreuen zu können und tragen unseren Teil dazu bei, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

Vereinbarte Termine zu Wohnungsabnahmen bzw. -übergaben führen wir wie geplant durch. Achten Sie dabei aber bitte auf Abstand zu unseren Mitarbeiter*innen und ausreichende Hygienemaßnahmen.

Alle weiteren Anfragen werden aktuell länger dauern als Sie es bisher von uns gewöhnt sind. Bitte haben Sie dafür Verständnis - es geht auch um Ihre Gesundheit!

  • Zuhause bleiben, wann immer möglich,
  • Zimmer regelmäßig lüften,
  • nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben,
  • möglichst nur für Einkäufe rausgehen,
  • Abstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen halten,
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren,
  • Möglichkeiten ohne direkten persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Onlinemedien etc.),
  • gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten absagen,
  • Körperkontakt vermeiden

Online die Informationsflut zu überblicken ist in Tagen wie diesen gar nicht so einfach. Wir bitten Sie daher nicht jeder reißerischen Überschrift oder Artikeln ohne vertrauenswürdige Quellenangabe Glauben zu schenken. Wir empfehlen Ihnen daher folgende Webseiten, auf denen auch wir uns regelmäßig informieren:

Meine FZWG


Bereits jetzt können Sie problemlos wichtige Daten abrufen ohne auf unsere Öffnungszeiten angewiesen zu sein. Unser Meine FZWG Serviceportal bietet Ihnen zu jederzeit folgende digitalen Services:

  • Überprüfen Sie Ihre hinterlegten Daten (Telefonnummern, E-Mail-Adressen etc.), stellenweise können Sie diese auch selbst ändern.
  • Haben Sie einen Einblick in Ihre Vertragsdaten (Objekt, Nutzungsgebühr, Geschäftsguthaben, Sparverträge).
  • Rufen Sie Ihre persönlichen Dokumente unabhängig von unseren Öffnungszeiten auf.
  • Melden Sie uns Schäden und senden Sie uns zeitgleich ein Foto dazu - so können wir schneller auf Ihre Meldung reagieren.
  • Stellen Sie direkt online z. B. Anträge auf Wohnraumanpassung, Rollatorboxen, Mitgliederförderung u.v.m.
  • Verfolgen Sie den Status Ihrer Nachrichten und deren Bearbeitung.
  • Erstellen Sie sich z. B. Ihr Vorvermieterbescheinigung selbst und laden Sie diese sofort herunter.
  • Immer wenn wir für Sie ein neues Dokument (z. B. die Nebenkostenabrechnung) im Meine FZWG Serviceportal hinterlegen, erhalten Sie – wenn gewünscht – im Falle der App eine Push-Nachricht, in der Internet-Variante eine E-Mail. Ist bei Ihnen im Haus z. B. der Aufzug ausgefallen, erhalten Sie eine Nachricht darüber direkt auf Ihr Handy. So können Sie z. B. den geplanten Einkauf verschieben und haben wesentlich mehr Planungssicherheit.

Sie sind noch nicht registriert? Dann können Sie dies HIER problemlos nachholen.

 © FZWG
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Hilfsangebote

Kennen Sie Menschen in der Silberhöhe bzw. dem Hallenser Süden, die in diesen Tagen auf Hilfe angewiesen sind? Hier bietet Pfarrer Martin Golz ganz praktisch seine Hilfe an: dies umfasst zum Beispiel einkaufen gehen für alte oder kranke Menschen, damit sie sich nicht in die Öffentlichkeit begeben müssen.

Gern können sich Menschen direkt melden unter (0345) 78 28 30 41 oder martingolz@kirche-silberhoehe.de wenn sie Hilfe benötigen oder selbst helfen wollen.


Weitere Informationen gitb es auch unter:

www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de/aktuell/nachrichten-5/

Pfarrer Hans Martin Golz - Kirchspiel Halle-Süd

Die Nachbarschaftshilfe in Halle (Saale) wird derzeit über die Freiwilligenagentur koordiniert. Auf der Plattform engagiert-in-halle.de können sich alle Hallenser*innen anmelden, die helfen wollen oder Hilfe suchen. Nicht vermittelt werden kann Hilfe im Privathaushalt - dafür gibt es auf der Seite eine Vorlage für Aushänge im Treppenhaus.

In dieser für alle herausfordernden Situation wurde in den letzten Tagen und Stunden gemeinsam mit dem Kirchenkreis Halle-Saalkreis daran gefeilt, wie Hilfe-Suchende und Hilfe-Bietende in Halle gut zusammenkommen können. 

Dies ist nun gut gelungen, so dass ab sofort diese Möglichkeiten genutzt werden können, um Helfer*innen an Hilfesuchende zu vermitteln:

  • Eintragen, wo Hilfe gebraucht wird
  • Hilfe anbieten/ als Freiwillige*r Helfer*in registrieren
  • Bestehende Hilfeanfragen sehen
  • Als Organisation Helfer*innen finden
  • Hilfreiche Tipps für Helfende und Hilfeempfänger!

Da sich schon sehr viele Helfer*innen gemeldet haben, ist aktuell wichtig, diejenigen zu finden und anzusprechen, die Hilfe benötigen – für Einkäufe, Apothekengänge, Haustier ausführen, telefonisch in Kontakt sein und auf diese Weise Beistand bekommen.

️Deshalb unsere Bitte an Sie: Machen Sie bekannt, dass Hilfebedarfe gemeldet und dafür ehrenamtliche Helfer*innen vermittelt werden können. Nutzen Sie die online-Formulare auf engagiert-in-halle.de/corona-jetzt-helfen-halle-saale.

Letztendlich findet die Hilfe auf Vertrauensbasis und nachbarschaftlichem Engagement statt und niemand kann haftbar gemacht werden. Sie finden dazu aber hilfreiche Tipps auf der genannten Webseite.

Zu Ihrer Information: Das Sozialkaufhaus (nur der Lebensmittelbereich) ist weiterhin wochentags von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Kleider- und Möbelspenden werden nicht angenommen.


Kontakt: 

Heike Angelus
Koordinatorin Caritas Sozialkaufhaus
caritas Regionalverband Halle e.V.

Standort: St. Antonius Haus
Theodor-Weber-Straße 10, 06132 Halle (Saale)
Telefon: (0345) 44 50 53 00

www.caritas-halle.de
www. facebook.com/Caritas.Regionalverband.Halle

Neue Seite & Hotline für "Coronahilfe von nebenan"

Nachbarschaftshilfe funktioniert online über nebenan.de schon sehr gut. Doch es ist deutlich geworden, dass besonders Menschen ohne Internetzugang dringend Unterstützung benötigen. Gerade ältere Nachbarn, die als Risikogruppe geschützt werden müssen, haben oft keinen Zugang zu den vielen Online-Angeboten. Dank des Engagements der nebenan.de Stiftung gibt es jetzt eine

Hotline für Nachbarschaftshilfe: 0800 866 55 44

Unter der Hotline können Personen ein Hilfe-Gesuch aufgeben. Das Gesuch wird automatisch nach PLZ sortiert auf der neuen Seite nebenan.de/corona eingespielt und ist nur für registrierte und verifizierte Nutzer sichtbar.

Pressemitteilungen

Sachsen-Anhalts Landesregierung hat einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte zu dem Beschluss: „Ich bin mir bewusst, dass die nun verfügten Maßnahmen schmerzliche Einschnitte für das öffentliche und private Leben sowie die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt bedeuten. Für uns hat aber der Schutz der Menschen unseres Landes oberste Priorität. Damit befinden wir uns im Einklang mit den anderen Bundesländern und vielen betroffenen Staaten weltweit. Solange davon ausgegangen werden muss, dass das neue Virus eine gravierende Gefahr für die Bevölkerung darstellt, sind umfassende Schutzmaßnahmen angemessen. Wir werden auch in Absprache mit dem Bund alles daran setzen, die Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen insbesondere für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt so gering wie möglich zu halten.“

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Ansammlungen mit über als 50 Teilnehmenden werden verboten. Für kleinere Veranstaltungen gelten strenge Auflagen. Geschlossen werden Clubs und Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Wettannahmestellen und Spielbanken; aber auch Theater, Kinos, Konzerthallen, Museen, Bürgerhäuser, Jugendzentren, Bibliotheken, Zoos, Schwimmbäder und Saunen, Bordelle sowie die Mensen der Universitäten und Hochschulen. Jahrmärkte und Volksfeste fallen aus. Kinderspielplätze dürfen nicht weiter genutzt werden.

Für Krankenhäuser gelten strenge Besuchsregeln. Die Einschränkungen gelten bis einschließlich 20. April und setzen die gestern zwischen Bund und Ländern getroffenen Verabredungen für Sachsen-Anhalt um.

Der Einzelhandel schließt bis auf Ausnahmen. „Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs ist gesichert“, so Ministerpräsident Reiner Haseloff. Geöffnet bleiben so auch Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und Großhandelseinrichtungen. Auch Gerichte, Staatsanwaltschaften, Behörden, sowie Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, schließen nicht. Das gilt auch für den Buch- und Zeitschriftenhandel, Hörakustiker, Optiker. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.

Speisewirtschaften müssen strenge Auflagen einhalten. Hier dürfen gleichzeitig nicht mehr als 50 Personen anwesend sein und die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist.

Schankwirtschaften dürfen nicht öffnen. Bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Teilnehmenden – öffentlichen und nichtöffentlichen – muss zwischen den Teilnehmenden ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, dies gilt auch bei Vereinstreffen. Zudem sind die anwesenden Personen mit Name und Adresse in einer Anwesenheitsliste zu erfassen.

Der Sportbetrieb auf Sportanlagen und in Schwimmbädern wird untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Ausnahmen kann das Landesverwaltungsamt genehmigen. Dies gilt insbesondere für den Sportbetrieb von Kaderathleten in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 und den Sportbetrieb mit Tieren.

Für Krankenhäuser gibt es strenge Besucherregelungen. Patientinnen und Patienten dürfen nur einen Besucher pro Tag für je eine Stunde empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Für die Universitätskliniken Halle und Magdeburg gilt ein generelles Besuchsverbot; Ausnahmen sind im Einzelfall möglich. Besucher, die die mit Corona-Erkrankten Kontakt hatten oder die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen bis zwei Wochen nach Verlassen dieses Gebiets keine Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen und anbieterverantwortete Wohngemeinschaften betreten.

Werkstätten für behinderte Menschen bleiben für diejenigen geöffnet, die keine andere Betreuung haben, sowie für Menschen mit Behinderungen, die eine tagesstrukturierende Maßnahme benötigen.

Die Landesregierung hat zudem für den Transport bestimmter Warensortimente eine befristete Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Produkte im Einzelhandel in ausreichender Menge erhältlich sind. Die Regelung gilt zunächst befristet bis zum 31. August dieses Jahres. Regelungen zu Sonntagsöffnungszeiten werden zeitnah getroffen.

Quelle:

Pressemitteilung 123/2020 
Verordnung der Landesregierung 

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration - Pressemitteilung Nr.: 045/2020

Magdeburg, den 19. März 2020

Sachsen-Anhalt schließt Hotels für Touristen

Magdeburg.
Sachsen-Anhalt schließt die Hotels für Touristen. Wer bereits eingecheckt hat, muss bis übermorgen abreisen. Reisen aus familiären, gewerblichen und beruflichen Gründen bleiben erlaubt. Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund der drastisch steigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der Corona-Infektionen gefallen, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. Die Maßnahme sei notwendig, um im Interesse der Bevölkerung und des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems in Sachsen-Anhalt sicherzustellen.

Den Betreibern von Beherbergungsstätten, wie z. B. Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Familienferienstätten, Pensionen und vergleichbaren Angeboten, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Yacht- und Sportboothäfen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Ferienzimmern sowie von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten (homesharing) und vergleichbaren Angeboten ist es bis zum Ablauf des 19. April untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

Das Verbot gilt auch für Reisen, die zu Freizeitzwecken und zu Fortbildungszwecken unternommen werden, ebenso für Reisen aufgrund von vermeidbaren oder verschiebbaren Maßnahmen der medizinischen Versorgung, der Vorsorge oder Rehabilitation. Untersagt werden ferner Reisebusreisen.

Vergleichbare Tourismusbeschränkungen gibt es bereits in den Nachbarbundesländern Niedersachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Impressum:


Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Pressestelle
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-4608
Fax: (0391) 567-4622
Mail: ms-presse@ms.sachsen-anhalt.de

Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Das Bundeskabinett hat am 23. März 2020 den Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht beschlossen. Das Gesetz wurde am 25. März 2020 im Deutschen Bundestag beraten.

1. Miet- und Pachtverträge – Vorübergehender Kündigungsausschluss bei Zahlungsverzug

  • Der Beschluss der Bundesregierung sieht im Mietrecht vor, dass der Vermieter ein Mietverhältnis über Grundstücke oder über Räume nicht allein aus dem Grund kündigen kann, dass der Mieter im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30.Juni 2020 trotz Fälligkeit die Miete nicht leistet, sofern die Nichtleistung auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Der Zusammenhang zwischen COVID-19-Pandemie und Nichtleistung ist glaubhaft zu machen. Sonstige Kündigungsrechte bleiben unberührt.
  • Der Kündigungsausschluss gilt bis zum 30. Juni 2022, d.h. sind Mietrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 bis dahin noch nicht ausgeglichen, kann ab Juli 2022 wegen dieser Rückstände wieder gekündigt werden.
  • Die Bundesregierung wird ermächtigt, die Regelungen durch Rechtsverordnung auf Mietrückstände für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 30. September 2020 zu erstrecken, wenn das soziale Leben, die wirtschaftliche Tätigkeit und die Erwerbstätigkeit durch die COVID-19-Pandemie weiterhin erheblich beeinträchtigt bleibt.

[...]

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 140/2020

Magdeburg, den 26. März 2020

Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler
Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann betont: „Es ist gut, dass wir uns innerhalb der Landesregierung darauf verständigen konnten, die Bundeshilfen durch ein landeseigenes Programm zu ergänzen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstruktur ist sehr kleinteilig. Kleine Unternehmen können einer derartigen Krise jedoch weniger lange standhalten als große Konzerne. Mit dem Landesprogramm geben wir jetzt diesen kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen vor allem durch die Gewährung von Zuschüssen eine Zukunftsperspektive. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Wochen die wirtschaftliche Situation genau analysieren und uns eng mit gewerblichen Kammern, Arbeitgeberverbänden sowie Gewerkschaften austauschen. Unser Ziel ist es, die erfolgreich gewachsenen Wirtschaftsstrukturen des Landes möglichst zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erforderlich sein, werden wir unser Hilfsprogramm entsprechend anpassen.“

Finanzminister Michael Richter erläutert: „In so einer Zeit ist es geboten, Kredite aufzunehmen um zu helfen. Am Geld wird es nicht scheitern. Ich habe mit der Investitionsbank verabredet, dass unter Beachtung notwendiger Regeln die Hilfen unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden.“

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit

  • bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,
  • 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,
  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen. Von den rund 56.000 Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 76 Prozent (42.700) weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 18,3 Prozent haben zwischen 10 und 50 Beschäftigte (10.200 Unternehmen). Darüber hinaus gibt es mehr als 40.000 Solo-Selbstständige in Sachsen-Anhalt.

Neben den Zuschüssen wird das Land auch ein Programm mit attraktiven Darlehen für Unternehmen auflegen, um Liquidität zu sichern.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei TwitterInstagram und Facebook.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/.

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

Große Steinstraße 8 | 06108 Halle (Saale)


Service-Telefon:
(0345) 53 00 - 181


Unsere Öffnungszeiten:

Aus aktuellem Anlass nur nach Terminvereinbarung möglich!


Mögliche Zahlarten:

Wir bieten Ihnen folgende Möglichkeiten zum Bezahlen Ihrer Nutzungsgebühren und/oder Genossenschaftsanteile: gern schließen wir ein SEPA-Lastschriftmandat ab oder Sie zahlen bequem mit Ihrer EC-Karte direkt in unserem Wohn- und Spargeschäft.


Anfahrt:

Tram Alle Linien Richtung Markt
Ausstieg Marktplatz/Joliot-Curie-Platz

Parkmöglichkeiten:

Vor dem Eingang unseres Wohn- und Spargeschäftes befindet sich ein Behinderten-Parkplatz. Weiterhin können Sie anliegende Parkhäuser (z. B. am Hansering oder am Opernhaus) nutzen.

App-Download

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Baustellenkalender Stadtwerke Halle (Saale)

Alle aktuellen Infos zu Baustellen und Projekten der Stadt Halle (Saale) finden Sie hier:

Stadtwerke Halle/Baustellenkalender

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STÖRUNGSHOTLINE: (030) 25 777 777

Q-Siegel der ServiceQualität Deutschland

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