Neues vom Wahlvorstand

Letzte Sitzung in 2017

Am 21. November 2017 traf sich unser Wahlvorstand zur 8. und letzten Sitzung in diesem Jahr. Schwerpunktmäßig ging es um die Organisation von Terminen und Aufgaben der online VERTRETERWAHL 2018. Gemeinsam stimmten wir weitere Details zum Ablauf ab und werteten eine Testwahl aus. Schließlich wollen wir genau wissen worüber wir sprechen. 

Besonders wichtig für uns: allen Mitgliedern, die nicht im Besitz eines PC, Handy bzw. Laptop und somit nicht online sind, in unseren Wahllokalen die Möglichkeit zur Stimmabgabe zu geben. Sie erhalten rechtzeitig über eine Sonderausgabe unseres Mitgliedermagazins ZU HAUSE im März nächsten Jahres alle erforderlichen Informationen.

Zum aktuellen Stand der Kandidaten: nachwievor haben sich noch nicht ausreichend Mitglieder unserer Genossenschaft bereit erklärt, sich in diesem Ehrenamt zu engagieren - gehen Sie also mit gutem Beispiel voran!

Wissenswertes

VERTRETERVERSAMMLUNG

Der Versammlungsleiter trägt für den Ablauf der Vertreterversammlung die Verantwortung. Er hat unter Berücksichtigung der Angemessenheit die Ordnungsmacht in der Versammlung, d. h. er darf Redezeiten festlegen, das Wort entziehen, die Versammlung unterbrechen, das Abstimmungsergebnis verkünden usw. Er darf über die Versammlung aber nicht dahingehend entscheiden, dass er z. B. die Versammlung abbricht oder vertagt (außer sie würde über 00.00 Uhr hinausgehen). Diese Entscheidungsgegenstände sind in die Hoheit der Versammlung gestellt.

TAGESORDNUNG

Einleitung

  • Eröffnung der Versammlung und Begrüßung der Teilnehmer
  • Feststellung der form- und fristgerechten Einladung
  • Feststellung der Beschlussfähigkeit

Berichte der Organe Vorstand und Aufsichtsrat, Prüfungsergebnis

  • Bericht des Vorstandes über das vergangene Geschäftsjahr mit Vorlage der Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie dem Lagebericht (in freier Gestaltung oder förmlich nach dem HGB)
  • Bericht des Aufsichtsrates über das abgelaufene Geschäftsjahr
  • Bericht des Aufsichtsrates über das Prüfungsergebnis und Beschlussfassung über die Art der Kenntnisnahme der Inhalte des Prüfungsberichts. Auch möglich: Bericht durch einen Vertreter des Prüfungsverbandes

Beschlussfassung über die wirtschaftlichen Regularien

  • Beschlussfassung der Vertreterversammlung über den Jahresabschluss
  • Beschlussfassung über Gewinnverwendung bzw. Verlustdeckung

Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

  • Beschluss über die Entlastung der Organe Vorstand und Aufsichtsrat

Satzungsänderung (sofern eine solche ansteht)

Wahlen

  • Aufsichtsrat (hier ist immer die Vertreterversammlung zuständig)

Besonderheiten

  • Eventuell aus der Mitgliedschaft eingegangene Anträge zur Beschlussfassung

Sonstiges bzw. Aussprache o. Ä.
(muss nicht angekündigt werden; die Beschlussfassung ist ohnehin nicht möglich)

Dank an die Teilnehmer

Förmliche Schließung der Versammlung

BESCHLUSSFASSUNG

Zu den Tagesordnungspunkten werden in der Versammlung Beschlüsse gefasst, die verbindliche Wirkung für die Versammlung bzw. die Wohnungsgenossenschaft haben.
Die Beschlussfassung kann aber nicht nur zu Inhalten sondern auch zu Verfahrensabläufen in der Versammlung erfolgen. Hier handelt es sich um sog. Geschäftsordnungsbeschlüsse. Sie müssen nicht Bestandteil der Tagesordnung sein.
Geschäftsordnungsanträge hierzu können z. B. Art des Abstimmungsverfahrens, die Umstellung oder Vertagung eines Tagesordnungspunkts, das Ende der Diskussion und die Festsetzung der Redezeiten betreffen.
Gewichtigere (inhaltliche) Beschlüsse betreffen z.B. die Feststellung des Jahresabschlusses oder die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
Diese Beschlussgegenstände spiegeln sich in den einzelnen Tagesordnungspunkten wider. Meistens gibt es dazu Beschlussvorlagen, sodass die Vertreter sich schon im Vorfeld, bei Sichtung der Einladungsunterlagen, auch auf den Wortlaut und damit den Inhalt der Beschlüsse vorbereiten können. Die Vorlage ist als solche aber nicht verbindlich, sondern kann in der Versammlung entsprechend abgeändert werden.
Die Beschlussfassung kann offen oder geheim erfolgen. Näheres bestimmt die Satzung, insbesondere zu den Voraussetzungen für eine geheime Abstimmung.
Die Ausübung des Stimmrechts eines Vertreters muss immer persönlich erfolgen, es ist hierfür keine Bevollmächtigung zulässig. Jeder Vertreter hat eine Stimme.
Bei der Auszählung werden nur die Ja- und die Nein-Stimmen gewertet, nicht die Enthaltungen.
Diese werden aber dann mitgezählt, wenn nach der Subtraktionsmethode das Abstimmungsergebnis ermittelt wird. Es wird hierbei die Anzahl der Nein-Stimmen und der Enthaltungen festgestellt.
Durch die Kenntnis der Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten kann dann durch Substraktion der Enthaltungen und der Nein-Stimmen die Anzahl der Ja-Stimmen ermittelt werden. Die Erfassung der Enthaltungen dient hierbei nur zur Ermittlung der Anzahl der Ja-Stimmen. Sie werden insofern auch nicht inhaltlich mit bewertet.
Die ermittelte Summe wird von der Anzahl der Stimmberechtigten abgezogen. Das Ergebnis ergibt die Anzahl der Ja-Stimmen. Zu gewährleisten ist, dass die Zahl der Stimmberechtigten über die Dauer der Versammlung hinweg gleich bleibt und keiner den Saal verlässt. Bei dieser Methode wird langwieriges Zählen der einzelnen Stimmen vermieden.
In der Regel werden die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst. Dies bedeutet, dass mit mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen dem Beschlussvorschlag zugestimmt wurde.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Das Gesetz bzw. die Satzung sieht jedoch in bestimmten Fällen besondere Mehrheitsverhältnisse vor.
Einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen bedarf es:

  • in Fällen des § 16 Abs. 2 GenG bei Satzungsänderungen,
  • bei Formwandel,
  • bei Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern und fristloser Kündigung ihres Arbeitsvertrages,
  • bei Widerruf der Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern sowie im Falle der Auflösung der Wohnungsgenossenschaft.

Einer Mehrheit von mindestens neun Zehntel der abgegebenen Stimmen bedarf es bei einer Änderung der Satzung, durch die eine Verpflichtung der Mitglieder zur Inanspruchnahme von Einrichtungen oder anderen Leistungen der Wohnungsgenossenschaft oder zur Leistung von Sachen und Diensten eingeführt oder erweitert wird (§ 16 Abs. 3 GenG).
Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat haben, da sie keine Vertreter sind, in der Vertreterversammlung kein Stimmrecht. Jedoch müssen sie aufgrund ihres gesetzlichen und satzungsmäßigen Auftrags an der Versammlung teilnehmen. Abgeleitet aus ihren Aufgaben und Funktionen haben die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ein Rederecht. Ebenso dürfen sie Ausführungen zu den Tagesordnungspunkten machen, an der Diskussion teilnehmen und Anträge stellen.

SATZUNGSÄNDERUNG

Die Satzung ist, wie bereits in Punkt 3.2. beschrieben, die innere Verfassung der Wohnungsgenossenschaft und besitzt somit ganz besondere Bedeutung. Da ihre Änderung gravierende Auswirkungen auf die Struktur und Handlungsfähigkeit sowie ihre Mitglieder haben kann, ist es einzig und allein der Vertreterversammlung vorbehalten, Satzungsänderungen zu beschließen. Des Weiteren bedarf es in Fällen einer Satzungsänderung mindestens einer Mehrheit vor drei Vierteln der abgegebenen Stimmen in der Versammlung. In besonderen Fällen ist sogar eine Mehrheit von neun Zehnteln erforderlich (siehe Punkt 7.2.).

Hier erfährt nicht nur die Satzung besonderen Schutz, sondern insbesondere auch der übergeordnete Förderzweck und somit die einzelnen Mitglieder im genossenschaftlichen Verband. Natürlich kann die Satzung durch die Vertreterversammlung nicht in jeder Form verändert werden. So kann die Satzung beispielsweise nicht regeln, dass einige ihrer Bestandteile unabänderlich sind, oder durch andere Organe der Wohnungsgenossenschaft verändert werden können.
Ebenfalls nicht zulässig sind Satzungsänderungen, die die erforderlichen Mehrheiten für Beschlüsse jeglicher Art herabsetzen.
Die im Genossenschaftsgesetz vorgegebenen Mehrheiten sind stets einzuhalten, können im Einzelfall jedoch noch erhöht werden.

Unsere vier Wahlbezirke

Unser EDV-Team hat uns dabei unterstützt, vier Wahlbezirke in unserer internen Mitgliederverwaltung einzurichten. Dies sind im Einzelnen:

Vorteile...

... der Online-Wahl

"Die Onlinewahl hat doch gar keine Vorteile!" Aus unserer Sicht kommen sogar viele zum Tragen! Hier nur eine kleine Auswahl:

  • Ressourcen-/umweltschonend (kein Papierverbrauch bei der Onlinewahl (Wahlzettel, Umschläge etc.) )
  • Zeitersparnis (kein aufwändiges Sammeln und Auszählen der Wahlzettel)
  • Keine Fehlerquote durch menschliches Versagen
  • Rückporto entfällt
  • Mitglied muss nicht zur Post, die Wahl kann auch zuhause bzw. an jedem PC/Tablet/Laptop mit Internetzugang durchgeführt werden
  • einfache digitale Archivierung
  • Arbeitsaufwand des gesamten Wahlprozesses wird enorm reduziert (kein aufwändiges Erfassen, Abstempeln, Lagern, Auszählen der Wahlunterlagen)
  • Rechtssicherheit durch Zertifizierung unseres Vertragspartners
  • Leichter nachvollziehbares Ergebnis der Wahl in Echtzeit (Wahlbeteiligung/Ergebnisse/Statistiken sind jederzeit online abrufbar)
  • Zukunftsfähiges und innovatives Wahlverfahren für unsere Genossenschaft
  • die Wahl ist nicht ortsgebunden

"Ich habe kein Internet/keinen PC bzw. Internetzugang bzw. jemanden bei dem ich ins Internet gehen kann!" Sie können Tablets mit Internetzugang zu den geplanten Wahlterminen nutzen!

  • Sie können die Wahl hier durchführen: FROHE ZUKUNFT SERVICEPUNKTE in den jeweiligen Stadtteilen, im Wohn- und Spargeschäft in der Großen Steinstraße 8, in unserer Geschäftsstelle in der Leibnizstraße 1a, im WINOVA Servicewohnen (Begegnungsstätte), im WIENER Carré (Begegnungsstätte), im Haus Inselblick (Begegnungsstätte) u. v. m.

"Ich kenne mich im Internet nicht aus!"

  • Eine Anleitung zur Wahl finden Sie in der Sonderausgabe unseres Mitgliedermagazins ZU HAUSE sowie im Wahlanschreiben. Hilfestellung erhalten Sie auf Wunsch auch durch unsere Hausmeister, unsere Seniorenberaterin, unseren Kundenservice, Ihre Mitgliederbetreuer/In und natürlich den Wahlvorstand selbst. Kurzum: jeder Mitarbeiter unserer Genossenschaft mit dem Sie in Kontakt treten, kann Ihnen zeigen wo und wie Sie wählen können.

"Ist die Wahl auch sicher?"

  • Unser Datenschutzbeauftragter hat den Vorgang geprüft und eine Datenschutzerklärung/Zertifizierung durch unseren Vertragspartner Polyas ist erfolgt.
  • Sicherheit wird ebenso durch persönliche Zugangsdaten gewährleistet.
  • Weiterhin ist dadurch keine Doppelwahl möglich! Sie haben definitiv nur eine Stimme!
... des Vertreteramtes
  • Drei kostenfreie interessante Vertreterseminare pro Jahr im Dorint Hotel Charlottenhof,
  • eine jährliche samstägige Ordentliche Vertreterversammlung mit Verpflegung,
  • jeweils 11,00 € Aufwandsentschädigung für Reisekosten o. Ä. die zu jeder Veranstaltung ausgezahlt werden,
  • Mitgestaltungsrecht bei wichtigen genossenschaftlichen Themen,
  • Stimmrecht bei Wahlen z. B. denen des Aufsichtsrates,
  • jährliche kostenfreie Exkursion als Tagesveranstaltung zu einer befreundeten Genossenschaft inklusive Verpflegung sowie
  • „den heißen Draht zur Genossenschaft“!
 

Wohnfinder

Ihr neues Zuhause in Halle

Wohn- und Spargeschäft

Wohn- und Spargeschäft
Große Steinstraße 8 | 06108 Halle (Saale)

E-Mail:
kundenservice@frohe-zukunft.de


Service-Telefon:
(0345) 53 00 - 181


Service-Telefax:
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Unsere Öffnungszeiten:

Mo - Do
09.30 - 18.00 Uhr
Fr 09.30 - 16.00 Uhr
Sa 09.30 - 14.00 Uhr

Anfahrt:

Tram Alle Linien Richtung Markt
Ausstieg Marktplatz/Joliot-Curie-Platz

Mitglieder des Wahlvorstandes

  • Frank Sydow (Vorsitz)
  • Axel Friedrich (Stellvertreter)
  • Marion Schug (Schriftführerin)
  • Katrin Parnitzke (Stellvertreterin)
  • Kurt Försterling
  • Uwe Fuchs
  • Sabine Jurisch
  • Heike Rumpf
  • Werner Wittek

Sie wollen auch für die Vertreterwahl 2018 kandidieren? Sprechen Sie uns an!

marion.schug@frohe-zukunft.de
(0345) 53 00 - 126

 
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