FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Wohnungsgenossenschaft! In den nachfolgenden Themengebieten beantworten wir Ihnen hier die meistgestellten Fragen.

Thema 1: Wohnen

Frage 1: Warum Genossenschaftsanteile & keine Kaution?

Die Genossenschaftsanteile sind nicht wie die Kaution oder Provision an ein Nutzungsverhältnis gebunden. Mit den Anteilen können wir wirtschaften und weiteren wertvollen Wohnraum schaffen bzw. sanieren; Kautionsgelder können jedoch nur von Vermietern verwahrt werden und sozusagen nichts weiter für die Gemeinschaft bewirken.

Frage 2: Woher kommt die Genossenschaftsidee?

Die ersten Genossenschaften im deutschsprachigen Raum wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Hermann Schulze-Delitzsch im sächsischen Delitzsch und von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im rheinland-pfälzischen Weyerbusch gegründet. (Quelle: wikipedia.de)

Frage 3: Wieso bin ich kein Mieter sondern Nutzer?

Hier hat Ihre Stimme noch Gewicht. Als regulärer Mieter bezahlen Sie monatlich Ihre Miete und haben damit keine weiteren Rechte oder Pflichten. Das klingt natürlich verlockend. Doch was, wenn der Vermieter Sie wegen Eigenbedarf kündigt? Sie eine nicht selbst verschuldete Reparatur melden und man Sie zur Kasse bittet?

In diesen Situationen sind Sie in unserer Genossenschaft besser aufgehoben. Mit dem Bezug einer Genossenschaftswohnung erwerben Sie viele Vorteile. Zum einen besitzen Sie das lebenslange Wohnrecht und zum anderen wird alles, was zur Wohnungsausstattung gehört, von uns auch umstandslos und kostenfrei ausgetauscht oder repariert. Die einzige Ausnahme bilden hierbei Schäden, die Sie selbst verschuldet haben – dabei hilft Ihnen dann eine Haftpflichtversicherung weiter.

Die vorhandenen 2.000 Genossenschaften in Deutschland mit über zwei Millionen Wohnungen und mehr als drei Millionen Mitgliedern beweisen, dass das Genossenschaftsmodell auch heute noch eine FROHE ZUKUNFT hat. Dabei stammen die Älte­sten noch aus den Anfängen des Genossenschaftsgedankens und sind über 100 Jahre alt. Dieses Modell vermag auch heute vielen wirt­schaftlich Schwachen gemeinsam eine große Kraft zu verleihen. Deshalb gilt auch für die Zukunft, dass gemeinsames Handeln den Einzelnen stärkt und Demokratie durch Mitbestimmung gelebt werden kann.

Auch wenn das Genossenschaftsmodell teilweise als verstaubt angesehen wird, es ist ein guter Weg um Menschen zu verbinden!

Der Begriff des „Nutzers“ bezieht sich auf einen wichtigen Grundsatz einer Genossenschaft.

Da Sie durch die Einzahlung von Genossenschaftsanteilen mit einem Miteigentümer vergleichbar sind und eine Wohnung der Genossenschaft „nutzen“, zahlen Sie folgerichtig auch keine Miete sondern eine Nutzungsgebühr.

Im Alltag ist das sicherlich etwas ungewohnt – aber wir legen auf diese Begriffe großen Wert, um die Grundidee der Genossenschaft nicht aus den Augen zu verlieren und so transparent wie möglich von Generation zu Generation weiterzuvermitteln.

Frage 4: Wie werde ich Mitglied?

Mitglied werden Sie ganz einfach und unkompliziert mit dem Erwerb eines Geschäftsanteils in Höhe von 20,00 €. Werden Sie Mitglied und kommen Sie in den Genuss aller Leistungen und Service-Angebote unserer Genossenschaft.

Frage 5: Ist eine Mitgliedschaft auch ohne Nutzungsvertrag möglich?

Aber auch wenn Sie keine passende Wohnung in unserem Bestand finden, jedoch Angebote unserer Spareinrichtung oder andere Dienstleistungen unserer Servicepartner oder unserer FROHE ZUKUNFT Service GmbH nutzen möchten, haben Sie die Möglichkeit Mitglied zu werden! Bereits mit einem Genossenschaftsanteil können Sie alle Vorzüge unserer Genossenschaft genießen.

Nach Abschluss Ihrer Mitgliedschaft sind Sie ein Teil unsere Genossenschaft und haben mit Ihren Genossenschaftsanteilen ein Stück Eigentum erworben. Dies ist so sicher wie ein Eigenheim, aber dennoch so flexibel wie eine normale Mietwohnung.

Ihre Genossenschaftswohnung können Sie lebenslang nutzen – der Grundstein für eine sichere Zukunft ist somit gelegt! In einer Genossenschaft erhält jedes Mitglied zusätzlich den Schutz vor einer Eigenbedarfskündigung und in der Regel dem Verkauf der Wohnung.

Frage 6: Was ist das Servicekonto?

Der Vorteil Ihres Servicekontos: mit wenig Aufwand können Sie unseren Service immer wieder in Anspruch nehmen und bequem per Rechnung bezahlen.

Unter Angabe Ihrer Servicekontonummer können wir Sie schnell in unserem Abrechnungssystem finden und ohne viel Zeitaufwand neue Serviceleistungen für Sie aufnehmen bzw. abrechnen. Das Lastschriftverfahren ist zurzeit leider nicht möglich.

Frage 7: Welche Vorteile habe ich mit meiner Service-Karte?

Sie dient vor allem dazu, sich bei Veranstaltungen oder Aktionen als Mitglied der Genossenschaft auszuweisen und so in den Genuss von Preisnachlässen und Sonderangeboten zu gelangen.

Frage 8: Gibt es eine Absicherung nach dem Todesfall?

Ein Thema das sicherlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf der Tagesordnung steht und dennoch auch für Sie eine Rolle spielen sollte.

Wie sichere ich mich und später die eigene Familie ab? Das Genossenschaftsmodell hat auch auf diese Frage eine klare Antwort – Ihre Genossenschaftsanteile können übertragen bzw. vererbt werden und gehen somit nicht verloren.
Weiterhin kann das Nutzungsverhältnis, z. B. auf Wunsch mit Ihren Erben fortgesetzt werden, wenn die Wohnung bislang durch Sie allein bewohnt wurde.

Thema 2: Sparen

Frage 1: Welchen Zweck erfüllt die FROHE ZUKUNFT Spareinrichtung?

Die Idee des genossenschaftlichen Sparens als wichtiges Finanzierungsinstrument wurde bereits seit 1885 entwickelt. Sie spiegelt eine besondere Form praktizierter Selbsthilfe bei Wohnungsgenossenschaften getreu dem Motto: „sparen, bauen, wohnen“ wider. Die Spareinrichtung entspricht dem eigentlichen Zweck der Genossenschaft, nämlich als Selbsthilfeeinrichtung der Mitglieder Bau- und Modernisierungsmaßnahmen aus eigener Kraft zu finanzieren.

Frage 2: Können auch meine Angehörigen Sparer werden?

Als Mitglied unserer Wohnungsgenossenschaft können Sie und Ihre Angehörigen in den Genuss unserer attraktiven Sparkonditionen kommen.

Auch Angehörige dürfen sparen!

Angehörige im Sinne von § 15 der Abgabenordnung sind:

  • Verlobte oder Ehegatte bzw. Lebenspartner des Mitgliedes
  • Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie
  • Geschwister und Kinder der Geschwister
  • Ehegatten der Geschwister
  • Geschwister der Ehegatten
  • Geschwister der Eltern
  • Personen, die durch Annahme an Kindes Statt miteinander verbunden sind (Adoptiv-/Pflegeeltern)

Über den § 15 der Abgabeordnung hinaus zählen seit dem Jahr 2008 auch eingetragene Lebenspartner zum Kreis der sparberechtigten Angehörigen.

Frage 3: Was bedeutet Einlagensicherung?

Die Spareinlagen unserer Mitglieder sind doppelt gesichert – sowohl durch den werthaltigen Immobilienbestand der Genossenschaft als auch durch unsere Mitgliedschaft im „Selbsthilfefond zur Sicherung von Spareinlagen von Wohnungsgenossenschaften“ des Bundesverbandes Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW).

Unsere Spareinrichtung steht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Gemäß den Richtlinien der BaFin dürfen keinerlei risikobehaftete Geldgeschäfte getätigt werden. Neben der Genehmigung zum Betreiben einer Spareinrichtung, überwacht die Aufsichtsbehörde auch die Ordnungsmäßigkeit des Geschäftsbetriebes der Spareinrichtung entsprechend dem Kreditwesengesetz und anderer Bestimmungen.

Frage 4: Woher bekomme ich die aktuellen Konditionen?

Diese finden Sie immer aktuell im Download-Center oder HIER.

Thema 3: Service

Frage 1: Wer ist mein Kabelnetzbetreiber?

Tele Columbus bietet für alle Mitglieder und Nutzer unserer Genossenschaft in Halle ein umfangreiches Programmangebot. Weitere Informationen finden Sie hier.

Frage 2: Was kostet eine Rollatorbox?

Diese hat einen Wert von 900,00 €. Wir bieten unseren Bewohnern im Rahmen der Wohnraumanpassung und Wohnumfeldverbesserung die Möglichkeit, bei Gebrauch eines Rollators diesen in einer Rollatorbox unterzustellen. Dies ist ein kostenfreier Service unserer Genossenschaft. Lesen Sie hier mehr.

Frage 3: Wie unterstützt mich das Hausnotrufsystem?

Das Hausnotrufsystem besteht aus einer Teilnehmer­station, die an das Telefonnetz angeschlossen wird, und einem Funksender, der immer und überall in der Wohnung am Handgelenk getragen werden kann. Per Knopfdruck können Sie in Not- und Gefahrensituationen über den Funksender einen Alarm auslösen. Weitere Informationen

Frage 4: Darf mein Hund auch in eine Gästewohnung?

Nach vorheriger Absprache kann Ihr Hund problemlos mit einziehen. All unsere Gästewohnungen finden Sie hier.

Frage 5: Wer sind die aktuellen Servicepartner?

HIER haben wir unsere aktuellen Servicepartner aufgelistet – bei diesen erhalten Sie unterschiedlichste Rabatte. Aber bitte vergessen Sie nicht Ihre Service-Karte vorzuzeigen. Diese weist Sie als Mitglied unserer Genossenschaft aus und berechtigt Sie ebenso bei unseren Veranstaltungen vergünstigte Eintrittspreise zu erhalten bzw. an Aktionsangeboten teilzunehmen.

Thema 4: Vertreteramt

Frage 1: Was ist die Vertreterversammlung?

Die Vertreterversammlung ist das oberste Organ unserer Genossenschaft. Sie vertritt die Gesamtheit der Mitglieder – also auch Ihre!

Sollte die Mitgliederzahl unserer Genossenschaft auf unter 1.501 sinken, so üben die Mitglieder ihre Rechte in Angelegenheiten der Genossenschaft gemeinschaftlich in der Mitgliederversammlung aus, die dann an die Stelle der Vertreterversammlung treten würde.

Frage 2: Wer wählt die Vertreter und Ersatzvertreter?

Die Zusammensetzung der Vertreterversammlung bestimmen Sie als Mitglied der Genossenschaft durch die Vertreterwahl. Sie findet alle 5 Jahre statt. Maßgebend für die Anzahl der zu wählenden Vertreter ist die Mitgliederzahl am letzten Tag des vorangegangenen Geschäftsjahres. Lt. unserer Satzung § 31 (4) ist auf je 130 Mitglieder ein Vertreter zu wählen. Ferner sind mindestens 15 Ersatzvertreter zu bestimmen.

Frage 3: Wofür ist die Vertreterversammlung zuständig?

Der Zuständigkeit der Vertreterversammlung unterliegt gemäß § 35 Abs. 1 der Genossenschaftssatzung die Beschlussfassung über

  1. die Änderung der Satzung,
  2. die Feststellung des Jahresabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang),
  3. die Verwendung des Bilanzgewinnes,
  4. die Deckung des Bilanzverlustes,
  5. die Verwendung der gesetzlichen Rücklage zum Zwecke der Verlustdeckung,
  6. die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
  7. die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrates,
  8. den Widerruf der Bestellung von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
  9. die fristlose Kündigung des Anstellungsvertrages von Vorstandsmitgliedern,
  10. den Ausschluss von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern aus der Genossenschaft,
  11. die Führung von Prozessen gegen im Amt befindliche und ausgeschiedene Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wegen ihrer Organstellung,
  12. die Festsetzung der Beschränkungen bei der Kreditgewährung gemäß § 49 des Genossenschaftsgesetztes,
  13. die Umwandlung der Genossenschaft durch Verschmelzung, Spaltung, Vermögensübertragung oder Formwechsel,
  14. die Auflösung der Genossenschaft,
  15. die Zustimmung zu einer Wahlordnung für die Wahl von Vertretern zu einer Vertreterversammlung.

Ferner berät die Vertreterversammlung gemäß § 35 Abs. 2 der Genossenschaftssatzung über

  1. den Lagebericht des Vorstandes,
  2. den Bericht des Aufsichtsrates,
  3. den Bericht über die gesetzliche Prüfung gemäß § 59 Genossenschaftsgesetz; gegebenenfalls beschließt die Vertreterversammlung über den Umfang der Bekanntgabe des Prüfungsberichtes.

Übersicht der Organe:

Mitglieder wählen --> Vertreterversammlung wählt --> Aufsichtsrat bestellt --> Vorstand

Thema 5: Wohnraumanpassung

Frage 1: Wie wird meine Wohnung barrierefrei?

In der eigenen und vertrauten Wohnung möglichst selbstständig, barriere- und gefahrenfrei zu leben, ist für viele Menschen, gerade im fortgeschrittenen Alter, ein wünschenswertes Ziel. Dafür muss die Wohnung aber "passend" gemacht werden – dies realisieren wir durch die Möglichkeiten der Wohnraumanpassung. Unter dieser Maßgabe haben wir ein Konzept zu Veränderungen in Wohnräumen im Sinne einer barrierenfreien Gestaltung entwickelt.

Die Maßnahmen sind außerordentlich vielfältig und reichen von der Montage eines Haltegriffes an der Badewanne, über die Installation einer ebenerdigen/bodengleichen Dusche bis hin zur Vergrößerung von Türbreiten oder der Erhöhung von Balkonfußböden.

Mit bautechnischen Veränderungen werden bestehende Wohnungen an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst, mit dem Ziel, den selbstständigen Haushalt in dieser Wohnung und den Kontakt zu den Nachbarn zu erhalten. Unverzichtbar bei der individuellen Wohnungsanpassung sind die Wohnraumberatung und die Unterstützung bei der praktischen Umsetzung durch unser Team Sozialmanagement.

 

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