Genossenschaft |
27.10.2015

Mit dem grünen Daumen

Zeitzeugen | 2000er Jahre

Als „Frau fürs Grüne“ kam Denise Filz im Mai 1998 zur Genossenschaft, damals hieß die diplomierte Landschaftsarchitektin
noch Meye. Die Umgestaltung des Wohnumfeldes sowie die Freiflächenpflege sind seither ihr Metier. „1999 bis 2002 waren die Jahre, in denen wir verstärkt und parallel zum beginnenden Abriss, aber auch in den gewachsenen Wohnvierteln das Umfeld in unseren Beständen gestalteten“, erinnert sie sich im Gespräch.

Unsere Zeitzeugin: Denise Filz © FZWG
Unsere Zeitzeugin: Denise Filz © FZWG

Harmonisch & stilsicher

„So waren es zunächst Bereiche auf der Silberhöhe, dann kam die Frohe Zukunft hinzu: Gaußstraße, Eythstraße, Philipp-Reis-Straße, die Dessauer Straße oder der Landrain – überall entstanden neue Eingangsbereiche, Fußwege, Müll-, Park- und Wäscheplätze. Übrigens immer im selben Stil und mit sehr schöner, harmonischer Bepflanzung, oft in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Planerzirkel H. G. Kleymann.“
Arbeiten in der Südstadt schlossen sich an, „erst die Südstadt I mit der Paul-Suhr-Straße, Warschauer Straße, Murmansker und Kiewer Straße, dann die Südstadt II mit der Mannheimer und Kattowitzer Straße mit besonderem Augenmerk auf Müllplätze, die nach ihrer Umgestaltung eine rankende Bepflanzung bekamen. Außerdem wurden auch hier Wäscheplätze gebaut und Fahrradständer, wo immer es möglich war.“

Wandelndes Kompendium

Denise Filz ist ein wandelndes Kompendium, wenn es um die Veränderungen an den Wohnstandorten der Genossenschaft geht, verweist auf überaus gelungene Vorhaben wie den Umbau der Kattowitzer Straße 4 zu einem Haus „Inselblick“ für Senioren nebst AWO-Betreuungsservice. Und sie freut sich besonders über den gestalteten „Inselbalkon“ davor, der in einem I. Bauabschnitt ein „raus aus dem Haus“ für seine Bewohner gewährleiste „mit diesem herrlichen Blick hinüber zur Rabeninsel. In einem II. Bauabschnitt ist ein Nachbarschaftszentrum mit Café als Stadtteiltreff vorgesehen.“ Der Übergang zum Einkaufszentrum mit einer barrierefreien Rampenanlage entstand in Gemeinsamkeit mit der Stadt und wurde im Juli 2014 übergeben.

Fährt man durch die Wohnstandorte der „Frohen Zukunft“ ist unübersehbar: Überall ist diese persönliche „Filz“-Handschrift in den Anlagen der Genossenschaft ablesbar, etwa in der Rigaer Straße 7/8, wo im Hof ein trefflich gestaltetes Areal mit Spielplatz, Regenwasserteich und Steg entstand. Überall sind es diese besonderen Ideen, die sich heute so wohltuend aus dem normalen Einerlei rund um Mehrfamilienhäuser in den Wohngebieten abheben: Ob geschwungene Wege und Bänke im Innenhof der Ufaer Straße 5 - 8 oder ein Spielbereich mit Sitzgruppe in der Kiewer Straße 2/4.

Die Liste beispielhafter Landschaftsgestaltungen in der Genossenschaft ist lang. 17 Jahre hat Denise Filz maßgeblich dazu beigetragen, sie kennt die Wohngebiete, die Häuser, ihre Geschichte und ihren Wandel wie ihre eigene Westentasche – und so auch fast jeden Baum und jeden Strauch. Wer kann das schon von sich sagen?

Im Mai wurde ein weiterer Spielpatz in der Paul-Suhr-Straße erneuert
Im Mai wurde ein weiterer Spielpatz in der Paul-Suhr-Straße erneuert

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Gemeinsam mit Cornelia Heller, Dipl. Journalistin aus Magdeburg, ließen wir mithilfe alter Dokumente, Erzählungen und Briefe unserer Mitglieder die Geschichte unserer Genossenschaft lebendig werden.

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