Über 50 Jahre beste Nachbarschaft

Zeitzeugen | 2010er Jahre

Es war im Oktober 1963, als ein langersehnter Traum Wirklichkeit wurde: Die Wohnungen im Haus Viktor-Klemperer-Straße 17 waren bezugsfertig, Möbelwagen fuhren vor und eine Zeit bester Nachbarschaft begann. Alle Familien kamen damals aus teils schwierigen Wohnverhältnissen. So wohnten die Heinrichs zuvor bei den Eltern ohne eigene Küche oder die Schnaubelts in einer Teilwohnung in einem Dachgeschoss ohne eigene Toilette. Und Familie Wolf erzählt von den vier Jahren Wartezeit, bis die eigenen vier Wände Realität wurden.

Der Tag des Einzuges in der Viktor-Klemperer-Straße © FZWG
Der Tag des Einzuges in der Viktor-Klemperer-Straße © FZWG
Zur Erinnerung gestalteten die Bewohner liebevoll eine Grußkarte © FZWG
Zur Erinnerung gestalteten die Bewohner liebevoll eine Grußkarte © FZWG
Die Bewohner der Viktor-Klemperer-Straße damals © FZWG
Die Bewohner der Viktor-Klemperer-Straße damals © FZWG

Verbundenheit ist gewachsen

Nicht alle gehörten gleich der AWG „Frohe Zukunft“ an: Familie Heinrich, Trebstein, Kyofsky und Wolf waren ursprünglich Mitglied der AWG „Universität“, die erst mit dem Zusammenschluss der Genossenschaften eins wurden. So spiegelt sich in der „kleinen“ Geschichte der Viktor-Klemperer-Straße 17 die große Geschichte der Genossenschaft.
Sechs der zehn Mietparteien kennen sich seit den ersten Tagen im Haus, die Kinder wuchsen hier auf, man traf sich auf einen Schwatz im Treppenhaus oder auf dem Wäscheplatz. In den vergangenen 20 Jahren jedoch ist die Verbundenheit gewachsen, weil Ehepartner starben, so wohnen heute einige allein. Man ist enger zusammengerückt, achtet auf den anderen, hilft sich aus und die Wohnungsschlüssel sind für den Notfall hinterlegt. Daneben gibt es Kaffeerunden, mal Silvester- oder eine Geburtstagsfeier oder der Rosenmontag gibt einen guten Anlass für einen Treff.

Der Tag des Einzugs...

... ist jetzt 52 Jahre her. Das runde Jubiläum feierten die Bewohner im Oktober 2013 mit einer kleinen Kaffeerunde, zu der auch FROHE-ZUKUNFT-Vorstand Siegfried Stavenhagen gratulieren kam. Die „Klemperers“ erinnern sich gern
an gemeinsam Erlebtes, freuen sich auf weitere schöne Jahre miteinander und pflegen die Rosen und Rabatten vorm Haus, die noch Gisela Heinrichs Mann pflanzte, wie ihre gute Nachbarschaft.

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Diesen und weitere spannende Zeitzeugenberichte finden Sie in unserer Chronik. Diese ist in unserem Wohn- und Spargeschäft für nur 14,99 € erhältlich.

Auf 168 Seiten wird die aufregende 60-jährige Geschichte unserer Genossenschaft mit persönlichen Erfahrungsberichten und historischen Materialen erzählt. Ein Zeitdokument, das sicherlich FZWG-Geschichte schreiben wird und die Basis für weitere Kapitel bildet.

Über die Autorin

Gemeinsam mit Cornelia Heller, Dipl. Journalistin aus Magdeburg, ließen wir mithilfe alter Dokumente, Erzählungen und Briefe unserer Mitglieder die Geschichte unserer Genossenschaft lebendig werden.

Durch die zahlreichen Einzelinterviews schuf Sie ein einzigartiges Zeitdokument.

 

Große Steinstraße 8 | 06108 Halle (Saale)

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Diese Wohnform gibt insbesondere älteren Menschen die Möglichkeit, in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen und die Vorzüge der individuellen Betreuung in Anspruch zu nehmen. Zusätzlich erweitert es das Portfolio unserer Wohnungsgenossenschaft um dringend benötigten seniorengerechten Wohnraum.

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Werden Sie Nachbarschaftshelfer!

Unterstützten Sie pflegebedürftige Menschen bei Dingen des alltäglichen Lebens und bei der Bewältigung von Alltagsherausforderungen und ermöglichen Sie ihnen somit, möglichst lange am sozialen Leben teilzunehmen und in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können. Registrieren Sie sich einfach bei Ihrem zuständigen regionalen Servicepunkt Nachbarschaftshilfe oder bei der Landeskoordinierungsstelle Nachbarschaftshilfe.

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in.kontakt – eine App für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige fühlen sich in der Pflege oft allein gelassen und isoliert. Aus diesem Grund hat der Bundesverband wir pflegen e.V. die App in.kontakt entwickelt. Die App ermöglicht pflegenden Angehörigen und Selbsthilfegruppen einen Austausch im geschützten Netzwerk, um sich zu informieren und gegenseitig zu unterstützen: zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu jeder Frage - datengeschützt. 

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